Angezogen: Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded Shield Windbreaker im Test

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Der Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded Shield Windbreaker überzeugt in unserem Test. Auch starken Wind steckt die Jacke mit Leichtigkeit in die Tasche. Der komplette Testbericht.

Angezogen: Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded Shield Windbreaker im Test © Gipfelfieber

Angezogen: Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded Shield Windbreaker im Test © Gipfelfieber

“Outperform the wind” – Unter dem Motto bewirbt der fränkische Hersteller seinen nagelneuen Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded Shield Windbreaker. Ein langer Name für eine Windjacke. Ob der Wind wirklich draußen bleibt und wie sich die Jacke in der Praxis so schlägt, zeigt der Test.




Fakten vom Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded Shield Windbreaker

Das Außenmaterial der Jacke besteht aus Pertex Quantum, eines der derzeitig leichtesten und zugleich robustesten Materialien am Markt, das vor allem dann zum Einsatz kommt, wenn auch ein wärmender Effekt erzielt werden soll. Der soll zusätzlich durch die Polartec Alpha Isolation im vorderen Teil der Jacke verstärkt werden. Dass das trotzdem kaum beim Gewicht aufschlägt, zeigt das Wiegen: Nur 185 Gramm bringt die Windjacke, die sich komplett in einer der beiden Seitentaschen verstauen lässt, auf die Waage.

Design und Schnitt

Was beim Design heraussticht, ist in erster Linie das neue Logo, das Adidas seiner Outdoorserie Terrex spendiert hat. Wie die komplette neue Kollektion ist auch der Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded Shield Windbreaker eher nüchtern gestaltet. Gedeckte Farben (blau, rot, grau) bei den Männern. Ein etwas knalligeres Orange bei den Frauen. Die Zeiten von grellem Neon und Auffallenmüssen um jeden Preis sind zum Glück vorbei.

Beim Schnitt bietet die Windjacke in erster Linie eins: Bewegungsfreiheit. So ist sie nicht so eng geschnitten wie die First und Second Layer aus der Terrex-Serie.

In der Praxis

Dass das Sinn macht, zeigt die Praxis. Einmal ausgepackt, begleitet sie mich seit Wochen – wie vorher die Agravic Hybrid Softshell – bei nahezu allen sportlichen Aktivitäten. Angezogen schmiegt sich das leichte und weiche Material perfekt an und bietet doch überall Platz, sich “auszubreiten”. Nirgendwo zwickt es. Nirgendwo fühle ich mich in meiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Und so ist der Adidas Terrex Agravic Alpha Hooded Shield Windbreaker ständiger Begleiter beim Joggen, auf Skitour oder auch mal als dünne Zwischenschicht beim Snowboarden.

Der Wind bleibt definitiv draußen und hat bei dem hoch geschlossenen Kragen keine Chance einzudringen. Apropos Kragen: Bei vielen Jacken stört der mich, wenn er ganz zugezogen ist und ich fühle mich etwas eingequetscht. Hier ist das nicht der Fall.

Die Kapuze rundet den Schutz vor garstig kaltem Wind ab. Die schmiegt sich dem Kopf an und wird per Kordel schnell angepasst und bleibt so auch außerhalb des Sichtfelds.

Die leichte Isolationsschicht auf der Vorderseite brilliert vor allem bei Skitouren. Die schützt von vorn und mit dem Rucksack hinten drauf reicht das völlig aus, denn dort friert man in der Regel nicht so schnell.

Bei Michi Wohlleben, begnadeter Kletterer und Profi-Bergsteiger sieht das dann so aus:

Pflege

Die Pflege des Adidas Terrex Alpha Hooded Shield Windbreakers gestaltet sich als nicht sonderlich schwer. Mit Feinwaschmittel, bei 30 Grad und ohne Weichspüler wandert die Jacke in die Waschmaschine und anschließend kann sie im Trockner ihrem neuerlichen Einsatz entgegen geschleudert werden.

Preis

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 149,95 € ist die Windjacke kein Schnäppchen, spielt allerdings im vergleichbaren Mittelfeld mit. Die Jacke gibt es direkt bei Adidas oder bei Bergfreunde.de oder bei Amazon.

Fazit

Gerade in der Übergangsphase, wo es auch beim Start auch mal noch kalt sein kann, spielt der Adidas Terrex Alpha Hooded Shield Windbreaker seine Stärken aus. Die dünne Isolationsschicht sorgt für Wärme, wo man sie braucht. Am Rest beißt sich der Wind die Zähne aus. Besonders die Leichtigkeit des Materials macht die Windjacke zu einem steten Begleiter.


Letzte Änderung: 28. Februar 2017

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