Die Gargglerin (2.470 m) gehört nicht zu den höchsten Gipfeln der Stubaier Alpen. Ihre Lage im hinteren Gschnitztal macht sie trotzdem zu einem hervorragenden Aussichtsberg. Besonders lohnend ist die Gargglerin als Rundtour über die Gschnitzer Tribulaunhütte: erst durch das Sandestal hinauf zur Hütte, anschließend durch den weiten Kessel unter den Tribulaunen und schließlich zwischen markanten Felstürmen auf den Gipfel.

Technisch bleibt die Bergtour insgesamt moderat. Der Gipfelanstieg und vor allem der direkte Abstieg ins Gschnitztal verlangen allerdings Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und sichere Verhältnisse. Dafür bietet die Runde alles, was eine abwechslungsreiche Bergtour ausmacht: Bergwald, Wasserfall, Hütte, offene Almböden, Blockwerk, schrofiges Gelände und zum Abschluss einen kleinen Felsgipfel hoch über dem Tal.
Die Gargglerin im Gschnitztal
Die Gargglerin – auch als Garklerin bezeichnet – erhebt sich auf 2.470 Metern im hinteren Gschnitztal in Tirol. Das Seitental des Wipptals gehört zu den Stubaier Alpen und zieht sich von Steinach am Brenner über Trins bis zum Talschluss bei Gschnitz.
Im direkten Vergleich mit den umliegenden Dreitausendern wirkt die Gargglerin zunächst unscheinbar. Südlich stehen der Gschnitzer und der Pflerscher Tribulaun, auf der gegenüberliegenden Talseite der 3.277 Meter hohe Habicht. Dazu kommen Ilmspitzen, Kirchdachspitze, Wetterspitzen, Feuersteine und weitere Gipfel der Stubaier Alpen.
Genau diese Lage ist die Stärke der Gargglerin. Der Gipfel steht weit genug vor den hohen Bergen des Talschlusses, um einen freien Blick auf die umliegenden Bergketten und tief hinunter ins Gschnitztal zu ermöglichen. Gleichzeitig sorgt der felsige Gipfelaufbau dafür, dass sich die letzten Höhenmeter deutlich alpiner anfühlen, als die Höhe des Berges zunächst vermuten lässt.
Bergsteigerdorf Gschnitztal
Die Gemeinden Trins und Gschnitz bilden seit 2019 gemeinsam das Bergsteigerdorf Gschnitztal. Die Bergsteigerdörfer sind eine Initiative der Alpenvereine und gehen auf ein Projekt des Österreichischen Alpenvereins zurück. Im Mittelpunkt stehen naturnaher Bergsport, alpine Kompetenz und eine nachhaltige Entwicklung der Orte im Sinne der Alpenkonvention.
Das passt zum Gschnitztal: Große Skigebiete und stark verbaute Berglandschaften fehlen, dafür prägen zahlreiche Schutzhütten, ein dichtes Wanderwegenetz und klassische Bergtouren das Tal. Sechs bewirtschaftete Berghütten lassen sich beispielsweise über die mehrtägige Gschnitztaler Hüttentour miteinander verbinden. Auch landschaftlich besitzt das Tal eine Besonderheit: Kalk-, Dolomit- und Kristallingesteine treffen auf engem Raum aufeinander und sorgen für eine ungewöhnlich vielfältige alpine Flora.
Weitere Informationen zur Initiative gibt es auf der Website der Bergsteigerdörfer.
Tour in der Übersicht
- Ausgangspunkt: Parkplatz Feuerstein beim Gasthof Feuerstein im Talschluss von Gschnitz, ca. 1.280 m
- Route: Parkplatz Feuerstein – Sandeswasserfall – Sandestal – Gschnitzer Tribulaunhütte – Sandeskessel – Badlerscharte – Gargglerin – Badlerscharte – Weg Nr. 63 – Wasserschloss – Parkplatz Feuerstein
- Strecke: ca. 12,7 km
- Dauer: ca. 6 bis 6,5 Stunden reine Gehzeit
- Höhenmeter: ca. 1.200 hm im Auf- und Abstieg
- Gipfelziel: Gargglerin bzw. Garklerin, 2.470 m
- Schwierigkeit: mittel bis anspruchsvoll; im Gipfelbereich und beim direkten Abstieg schmale, steile und teilweise ausgesetzte Bergsteige; Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich
- Charakter: abwechslungsreiche Rundtour mit Bergwald, Sandestal, Tribulaunhütte, offenem Hochgebirgsgelände, Blockwerk, Geröll und felsigem Gipfelaufbau; bei Nässe, Schnee oder Vereisung deutlich anspruchsvoller
- Einkehr: Gschnitzer Tribulaunhütte auf 2.064 m; bei der hier beschriebenen Runde liegt die Hütte vor dem Gipfel
- Parken: Parkplatz Feuerstein direkt hinter dem Gasthof Feuerstein im Talschluss von Gschnitz
- ÖPNV: mit der Buslinie 574 bis zur Haltestelle GH Feuerstein in Gschnitz
- Beste Jahreszeit: Sommer bis Frühherbst bei trockenen und schneefreien Verhältnissen; im Frühsommer können im Sandeskessel noch Altschneefelder liegen
Wichtig: Das schwere Unwetter vom 30. Juni 2025 hat Wege und Gelände im hinteren Gschnitztal teilweise stark verändert. Der Steig Nr. 127 durch das Sandestal zur Tribulaunhütte ist seit Juni 2026 wieder geöffnet. Vor der Tour empfiehlt sich trotzdem ein Blick auf die aktuellen Informationen des Tourismusverbands Wipptal. Unmittelbar nach Starkregen sollte der Hüttensteig gemieden werden; alternativ führt der Fahrweg Nr. 59 zur Tribulaunhütte.
Wanderung auf die Gargglerin/Garklerin
Zusammenfassung für Schnellleser
- Abwechslungsreiche Rundtour im hinteren Gschnitztal mit Tribulaunhütte und Gargglerin als zwei klaren Höhepunkten.
- Der Aufstieg durch das Sandestal zur Tribulaunhütte ist technisch vergleichsweise einfach und benötigt etwa zwei Stunden.
- Ab der Hütte wird die Tour deutlich alpiner. Blockwerk, Geröll und schmale Bergsteige bestimmen den Weiterweg zur Badlerscharte und auf die Gargglerin.
- Der felsige Gipfelaufbau sieht von unten schwieriger aus, als er tatsächlich ist. Der markierte Steig findet einen geschickt angelegten Weg zwischen den Felstürmen hindurch.
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Ausgewiesene Kletterpassagen gibt es auf dem Normalweg nicht.
- Am Gipfel reicht der Blick unter anderem zu Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun, Habicht, Ilmspitzen, Kirchdachspitze, Wilder Freiger und Feuersteinen.
- Der direkte Abstieg über Weg Nr. 63 ist steil und stellenweise rutschig. Bei Nässe steigt die Schwierigkeit deutlich.
Aufstieg zur Tribulaunhütte
Ausgangspunkt der Rundtour ist der Talschluss des Gschnitztals beim Gasthof Feuerstein. Von hier führt der erste Teil der Wanderung in Richtung Sandeswasserfall und zum Gelände des ehemaligen Mühlendorfs.
Als ich hier für den ursprünglichen Tourenbericht unterwegs war, stand am Fuß des Wasserfalls noch das komplette Mühlendorf. Mehrere historische Getreidemühlen und Schmieden zeigten dort, wie Wasserkraft früher für unterschiedliche Handwerke genutzt wurde. Über eine Brücke ließ sich der Sandeswasserfall zudem aus nächster Nähe betrachten.
Seit dem Sommer 2025 sieht es hier völlig anders aus. Am 30. Juni 2025 gingen nach extremen Niederschlägen mehrere Muren im Gschnitztal ab. Besonders schwer traf es den Talschluss. Das Freilichtmuseum Mühlendorf wurde vollständig zerstört. Eine Neuerrichtung am ursprünglichen Standort ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich.
Auch die Zugänge zu mehreren Schutzhütten waren nach dem Unwetter zunächst nicht mehr sicher begehbar. Rund 100 Personen mussten von der Bremer Hütte, der Tribulaunhütte und der Innsbrucker Hütte ausgeflogen werden. Inzwischen hat sich die Situation wieder normalisiert: Der Steig Nr. 127 zur Tribulaunhütte ist seit Juni 2026 wieder geöffnet.
Links des ehemaligen Mühlendorfs und des Sandeswasserfalls zieht der Hüttensteig in das Sandestal. Der Weg gewinnt zunächst durch Bergwald kontinuierlich an Höhe. Nach und nach öffnet sich der Blick und die Dimensionen des Talschlusses werden sichtbar. Vor allem der Gschnitzer und der Pflerscher Tribulaun dominieren mit ihren hellen Felswänden zunehmend die Szenerie.
Weiter oben führt der Weg durch Latschengelände. Die letzte Steilstufe unterhalb der Hütte überwindet der Steig in zahlreichen Kehren. 18 Serpentinen sind es auf den letzten Metern bis zur auf 2.064 Metern gelegenen Tribulaunhütte. Vom Talschluss sind für den Aufstieg ungefähr zwei Stunden mit rund 785 Höhenmeter einzuplanen.
Die Geschichte der Tribulaunhütte reicht bis in die 1920er-Jahre zurück. Die erste Hütte entstand 1922 und 1923. Eine Lawine zerstörte sie im März 1935 vollständig. Bereits 1936 entstand ein zweiter Bau, den im März 1975 erneut eine Lawine zerstörte. Die dritte und heutige Tribulaunhütte wurde 1979 in Betrieb genommen. Seit 2012 wird sie von Verena Salchner geführt.
Die Hütte ist aber nicht nur wegen ihrer Lage ein besonderer Stützpunkt im Gschnitztal. Beim damaligen Besuch erzählte Senior-Hüttenchef Joseph von Zeiten, in denen eine warme Dusche auf einer hoch gelegenen Berghütte alles andere als selbstverständlich war. Seine Sicht auf allzu großen Komfort fasste er trocken zusammen:
„Ein Bergsteiger muss stinken, damit man ihn findet, wenn er wo runterfällt.“
Spätestens an der Tribulaunhütte lohnt sich eine Pause. Denn mit dem Weiterweg zur Gargglerin verändert sich der Charakter der Tour deutlich.
Aufstieg zur Gargglerin
Von der Tribulaunhütte sind es noch etwa eineinhalb Stunden bis zum Gipfel der Gargglerin. Auf der Karte wirkt dieser Abschnitt zunächst überschaubar: Etwas mehr als 400 zusätzliche Höhenmeter trennen die Hütte vom Gipfel. Das Gelände wird nun allerdings deutlich alpiner als beim bisherigen Hüttenaufstieg.
Von der Tribulaunhütte führt der markierte Steig zunächst durch den weiten Sandeskessel unterhalb der Tribulaune. Die Dimensionen des Geländes werden hier besonders deutlich. Oberhalb stehen die massiven Felswände von Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun, während die Gargglerin auf der gegenüberliegenden Seite des Kessels zunächst deutlich kleiner wirkt.
Der Weg quert über Almböden, Blockwerk und Geröll. Besonders auffällig sind die hellen Schotter- und Geröllfelder unterhalb der Tribulaune. Je nach Schneelage können hier bis in den Frühsommer hinein einzelne Schneefelder liegen. Bei hartem Altschnee verändert sich die Schwierigkeit dieses Abschnitts deutlich, da die Querung von Altschneefeldern Risiken birgt.
Der Steig zieht in einem weiten Bogen durch den Sandeskessel und steigt anschließend zur Badlerscharte auf gut 2.300 Metern an. Sie bildet den Übergang zwischen dem Sandestal und dem Gschnitztal. Spätestens hier steht der felsige Gipfelaufbau der Gargglerin unmittelbar vor Augen.
Von Norden betrachtet wirkt der Berg deutlich schroffer, als es die technischen Schwierigkeiten des Normalwegs vermuten lassen. Die Gargglerin besteht im oberen Teil aus Dolomit. Der zerklüftete Gipfelaufbau ist in mehrere markante Felstürme und Felszacken gegliedert, die über den steilen Grasflanken aufragen. Der markierte Steig findet zwischen diesen Felsen allerdings eine überraschend geschickte Linie.
Von der Badlerscharte geht es in Richtung Gipfel. Der Pfad wird schmaler und zieht zunächst über steile Gras- und Schrofenhänge an den Felsen entlang. Anschließend schlängelt sich der Steig zwischen den einzelnen Felstürmen hindurch. Statt die Felszacken direkt zu überwinden, nutzt die Route Bänder, kleine Geländestufen und Lücken im Gipfelaufbau.
Dadurch bleibt die technische Schwierigkeit überschaubar. Trotzdem ist dieser Teil der Tour nicht mit einem gewöhnlichen Wanderweg zu vergleichen. Der Untergrund ist teilweise schottrig, einzelne Passagen sind steil und das Gelände fällt seitlich deutlich ab. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gehören deshalb zu den Voraussetzungen für die Tour.
Zwischendurch führt der Steig unmittelbar unter einzelnen Felswänden vorbei. Kurze schrofige Passagen verlangen Aufmerksamkeit, an einzelnen Stellen helfen die Hände beim Gleichgewicht. Ausgewiesene Kletterstellen gibt es auf dem markierten Normalweg bei trockenen Bedingungen jedoch nicht.
Je näher der Gipfel kommt, desto stärker öffnet sich der Blick zurück. Tief unten liegt das Gschnitztal. Auf der gegenüberliegenden Talseite stehen Habicht, Ilmspitzen und Kirchdachspitze, während im Rücken die Felsgestalten von Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun das Bild bestimmen.
Nach dem Durchschlupf zwischen den Felstürmen folgt der Steig dem Gipfelrücken. Dieser ist stellenweise schmal und ausgesetzt, bevor sich das Gelände unmittelbar vor dem höchsten Punkt wieder etwas öffnet. Wenig später ist das hölzerne Gipfelkreuz der Gargglerin auf 2.470 Metern erreicht.
Für die im Vergleich zu den anderen Gipfel des Gschnitztals geringe Höhe ist das Panorama ausgesprochen weit. Besonders eindrucksvoll ist der unmittelbare Blick auf die Nordflanken von Gschnitzer und Pflerscher Tribulaun. Dazu kommen Habicht, Kirchdachspitze, Ilmspitzen, Wilder Freiger und Feuersteine. Gleichzeitig reicht der Blick weit durch das Gschnitztal hinaus in Richtung Wipptal.
Die vorgelagerte Lage der Gargglerin zahlt sich hier aus: Kaum ein unmittelbarer Nachbar versperrt die Sicht. Mit etwas Glück lassen sich rund um die felsigen Hänge außerdem Steinböcke beobachten, die im Gebiet regelmäßig unterwegs sind.
Abstieg ins Gschnitztal
Vom Gipfel geht es zunächst auf dem bekannten Steig zurück durch die Felstürme bis zur Badlerscharte. Statt zurück durch den Sandeskessel zur Tribulaunhütte zu wandern, folgt der Abstieg nun dem Weg Nr. 63 direkt hinunter ins Gschnitztal.
Der obere Abschnitt führt über offene und teilweise steile Grasflanken unterhalb der Felswände der Gargglerin. Der schmale Steig verliert rasch an Höhe. Gerade bei Nässe verlangt dieser Abschnitt Konzentration: Gras, feiner Schotter und erdiger Untergrund können schnell rutschig werden.
Weiter unten taucht der Weg in den Bergwald ein. Zwischen Bäumen und Sträuchern zieht der Steig in zahlreichen Kehren talwärts. Der Abstieg ist technisch weniger anspruchsvoll als der Gipfelbereich, verlangt nach der langen Runde aber weiterhin Aufmerksamkeit und Kondition.
Schließlich trifft der Weg im Bereich des Wasserschlosses auf die asphaltierte Almstraße in Richtung Laponesalm. Von hier fehlen noch ungefähr 800 Meter bis zum Ausgangspunkt am Gasthof Feuerstein.
Damit schließt sich eine Runde, die auf relativ kurzer Distanz sehr unterschiedliche Landschaften verbindet: vom Talboden über Bergwald und Sandestal zur Tribulaunhütte, weiter durch das felsige Hochgebirge auf die Gargglerin und schließlich über die westliche Talseite zurück zum Ausgangspunkt.
Die Tour bei Outdooractive
Den vollständigen Verlauf der Rundtour mit Karte, Höhenprofil und GPS-Daten gibt es bei Outdooractive:
Fazit zur Gargglerin
Die Gargglerin ist ein vergleichsweise unbekannter, aber sehr lohnender Gipfel im Gschnitztal. Mit 2.470 Metern bleibt sie deutlich unter den hohen Gipfeln der Umgebung. Gerade dadurch entsteht vom Gipfel ein freier Blick auf die Tribulaune, den Habicht und den hintersten Teil der Stubaier Alpen.
Die Kombination mit der Tribulaunhütte macht aus der Besteigung eine abwechslungsreiche Rundtour. Der Aufstieg durch das Sandestal ist landschaftlich bereits für sich lohnend. Oberhalb der Hütte nimmt der alpine Charakter deutlich zu, ohne dass schwierige Kletterpassagen warten.
Unterschätzt werden sollte die Tour trotzdem nicht. Rund 1.200 Höhenmeter, schmale Steige, der felsige Gipfelbereich und der steile Abstieg verlangen Kondition, Trittsicherheit und Erfahrung im alpinen Gelände. Bei trockenen Verhältnissen ergibt sich daraus eine stimmige Tagestour im hinteren Gschnitztal.
FAQ: Häufige Fragen zur Gargglerin
Wie hoch ist die Gargglerin?
Die Gargglerin ist 2.470 Meter hoch und liegt im hinteren Gschnitztal in den Stubaier Alpen. Teilweise wird der Berg auch als Garklerin bezeichnet.
Wie schwer ist die Wanderung auf die Gargglerin?
Die Rundtour auf die Gargglerin ist eine mittelschwere bis anspruchsvolle Bergtour. Der Aufstieg zur Tribulaunhütte ist technisch vergleichsweise einfach. Anspruchsvoller sind der Gipfelanstieg ab der Badlerscharte sowie der direkte Abstieg ins Gschnitztal. Dort verlaufen schmale Steige durch steile und teilweise ausgesetzte Hänge. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind erforderlich. Ausgewiesene Kletterpassagen gibt es auf dem Normalweg bei guten Verhältnissen nicht.
Wie lange dauert die Rundtour auf die Gargglerin?
Für die komplette Rundtour sollten ungefähr 6 bis 6,5 Stunden reine Gehzeit eingeplant werden. Die Strecke beträgt rund 12,7 Kilometer bei etwa 1.200 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Mit Einkehr auf der Tribulaunhütte und einer längeren Gipfelpause wird daraus eine ausgefüllte Tagestour.
Wo startet die Bergtour auf die Gargglerin?
Ausgangspunkt ist der Parkplatz Feuerstein im Talschluss des Gschnitztals auf rund 1.280 Metern. Der Parkplatz liegt direkt hinter dem Gasthof Feuerstein. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln führt die Buslinie 574 bis zur Haltestelle GH Feuerstein.
Kann die Gargglerin mit der Tribulaunhütte kombiniert werden?
Ja. Die Rundtour über die Tribulaunhütte ist eine besonders abwechslungsreiche Variante. Bei der hier beschriebenen Route führt der Aufstieg zunächst durch das Sandestal zur Hütte und anschließend durch den Sandeskessel zur Badlerscharte und weiter auf die Gargglerin.
Ist der Weg zur Tribulaunhütte nach den Muren 2025 wieder geöffnet?
Ja. Der Steig Nr. 127 durch das Sandestal wurde nach den schweren Murenabgängen vom 30. Juni 2025 zunächst gesperrt. Seit Juni 2026 ist der Weg wieder geöffnet. Da Starkregen, Steinschlag oder Schneefelder die Wegsituation im Hochgebirge verändern können, sollten vor der Tour aktuelle Hinweise des Tourismusverbands Wipptal und der Tribulaunhütte geprüft werden.
Wann ist die beste Zeit für die Wanderung auf die Gargglerin?
Die beste Zeit liegt im Sommer und Frühherbst bei schneefreien und trockenen Verhältnissen. Besonders der Gipfelbereich und der direkte Abstiegsweg sind bei Nässe deutlich unangenehmer. Im Frühsommer können im Sandeskessel und unterhalb der Tribulaune noch Altschneefelder liegen.




Wieder toller Reisebericht bei dem man gleich Lust bekommt loszuwandern.
Da, kommt Lust auf, wieder mitzumachen
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