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adidas Terrex Freehiker 3 Ultra GTX im Test: Lohnt sich das Upgrade?

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Mit dem Terrex Freehiker 3 bringt adidas einen neuen Wanderschuh auf den Markt. Was sind die Unterschiede zum Vorgängermodell? Geht das überhaupt noch besser? Und für wen sind die Schuhe wirklich geeignet?

adidas Terrex Freehiker 3 Ultra GTX im Test © Gipfelfieber/Clemens Hoffmann
adidas Terrex Freehiker 3 Ultra GTX im Test © Gipfelfieber/Clemens Hoffmann

Es gibt Schuhe, die funktionieren gut. Und es gibt Schuhe, die irgendwann fast automatisch an den Füßen landen, weil ich gar nicht mehr darüber nachdenken muss. Der adidas Terrex Free Hiker 2 gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.

Ich nutze ihn für einfache Wanderungen, lange Bergtouren, anspruchsvolle Steige und Klettersteige. Natürlich gibt es Gelände, für das andere Schuhe besser geeignet sind. Wer sich regelmäßig durch scharfkantiges Geröll bewegt oder besonders robustes Schuhwerk benötigt, kommt mit dem vergleichsweise leichten Material irgendwann an Grenzen. Für den überwiegenden Teil meiner Touren ist der adidas Terrex Free Hiker 2 aber genau richtig. Der Schuh ist unglaublich bequem, die Dämpfung hervorragend und der Grip auf Fels teilweise geradezu erstaunlich. Dazu kommt ein Laufgefühl, das eher an einen Trailrunning-Schuh als an einen klassischen Wanderschuh erinnert.

Damit stellt sich beim Nachfolger zwangsläufig eine Frage: Was soll adidas da überhaupt noch besser machen?

Für einen guten Wanderschuh hätte aus meiner Sicht eigentlich gar nichts verbessert werden müssen. Trotzdem hat adidas mit dem Freehiker 3 eine neue Generation entwickelt. Ich habe mit dem adidas Terrex Freehiker 3 Ultra Gore-Tex eine der interessantesten Varianten davon getestet.

Und tatsächlich bringt der einige Neuerungen mit. Nicht nur unter der Haube.

Vom Free Hiker 2 zum Freehiker 3

Wer den Free Hiker 2 kennt, wird viele Grundideen auch beim neuen Modell wiedererkennen. adidas versucht weiterhin, Komfort, Dämpfung und Dynamik eines Laufschuhs mit den Eigenschaften eines Wanderschuhs zu verbinden. Genau das ist für mich die große Stärke des Free Hiker 2.

Er fühlt sich nicht wie ein klassischer Bergstiefel an. Er ist weich, flexibel und dynamisch. Gleichzeitig bietet die Continental-Sohle einen hervorragenden Grip. Vor allem auf Fels habe ich nur wenige Schuhe getragen, denen ich ähnlich stark vertraue. Der Freehiker 3 Ultra setzt diese Idee nicht nur fort, sondern treibt sie an einigen Stellen noch weiter. Vor allem unter dem Fuß hat sich einiges getan.

Freehiker 3 Low, Ultra oder Mid?

Wichtig ist zunächst, dass es den einen Freehiker 3 nicht gibt. adidas bietet die neue Generation in unterschiedlichen Varianten an.

Der Freehiker 3 Low GTX ist als klassischer Halbschuh aufgebaut. Wer etwas mehr Schutz rund um den Knöchel bevorzugt, kann zum Freehiker 3 Mid GTX greifen.

Dazwischen positioniert sich gewissermaßen der hier getestete Freehiker 3 Ultra GTX. Er besitzt keinen klassischen hohen Schaft, sondern einen eng anliegenden, sockenartigen Abschluss.

Wie hoch muss ein Wanderschuh überhaupt sein?

Bei der Wahl eines Bergschuhs spielen Schwierigkeit und Gelände natürlich eine wichtige Rolle. Mindestens genauso entscheidend ist aber die Person, die im Schuh steckt.

Wer nur gelegentlich in den Bergen unterwegs ist, wenig Erfahrung auf unebenem Untergrund besitzt oder sich mit einem stabilen Schuh sicherer fühlt, profitiert unter Umständen stärker von einem klassischen Bergstiefel.

Mit viel Bergerfahrung, guter Trittsicherheit und einem sicheren Gefühl für die eigenen Schritte lässt sich dagegen auch anspruchsvolleres Gelände häufig mit deutlich leichterem Schuhwerk bewältigen. Ich persönlich trage klassische schwere Wanderstiefel inzwischen nur noch sehr selten und halte sie für einen großen Teil meiner Touren für überflüssig.

Das bedeutet ausdrücklich nicht, dass leichte Schuhe grundsätzlich besser sind. Entscheidend ist vielmehr, dass Schuh, Tour, Erfahrung und persönliche Vorlieben zusammenpassen.

Der sockenartige Schaft des addias Terrex Freehiker 3 Ultra GTX bildet für mich dabei einen interessanten Mittelweg. Er ersetzt keinen stabilen Bergstiefel, umschließt den Knöchel aber stärker als ein klassischer Halbschuh. Mehr Gedanken zu diesem Thema findest Du auch in unserem großen Vergleich zu leichten Bergschuhen.

adidas Terrex Freehiker 3 Ultra GTX: Daten und Fakten

Der Freehiker 3 Ultra gehört zu den technisch interessantesten Varianten der neuen Generation.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

  • Gore-Tex-Membran
  • Continental-Gummisohle
  • Hyperboost-Pro-Zwischensohle
  • Dreamstrike+-Dämpfung
  • Schnellschnürsystem
  • sockenartiger Abschluss
  • reguläre Passform
  • 10 Millimeter Sprengung
  • Sohlenhöhe von rund 43 Millimetern an der Ferse und 33 Millimetern im Vorfuß
  • Gewicht laut adidas rund 354 Gramm
  • Testfarbe: Cloud White / Core Black / Off White

Gerade bei der Sohle zeigt sich bereits auf dem Papier, wohin die Entwicklung geht. Der addias Terrex Freehiker 3 Ultra GTX steht deutlich höher auf einer voluminösen, stark gedämpften Konstruktion.

Was unterscheidet den Freehiker 3 vom Free Hiker 2?

Auf den ersten Blick sind sich beide Generationen durchaus ähnlich. Im direkten Vergleich verändert sich der Charakter des Schuhs aber stärker, als zunächst zu erwarten wäre.

Beim Free Hiker 2 setzt adidas auf die bekannte BOOST-Dämpfung. Beim Freehiker 3 Ultra kommen nun Hyperboost Pro und Dreamstrike+ zum Einsatz. Die Sohle fällt insgesamt voluminöser aus. Sie ist höher, gefühlt breiter und noch stärker gedämpft.

Das verändert vor allem zwei Dinge:

  1. Auf normalen Wanderwegen, Forstwegen und längeren Zustiegen wird der neue Schuh noch komfortabler und dynamischer.
  2. Im technischen Gelände verliert er dafür ein ganz klein wenig vom eher direkteren Free Hiker 2.

adidas Freehiker 3 Ultra GTX im Praxistest

Die drei Streifen sind zurück

Schon optisch geht adidas beim neuen Freehiker einen anderen Weg.

Die Terrex-Linie ist bei ihrem Branding häufig erstaunlich zurückhaltend. Bei einigen Schuhen und erst recht bei vielen Kleidungsstücken ist auf den ersten Blick gar nicht recht zu erkennen, dass das Teil aus dem Hause adidas stammt. Das ist aber vorbei. Die drei weltberühmten Streifen sind riesig und unübersehbar.

Besonders bei meiner weißen Testvariante mit den schwarzen Streifen fällt das sofort auf. Der Schuh wirkt dadurch stärker wie ein klassisches adidas-Produkt und gleichzeitig etwas sportlicher.

Ein weißer Wanderschuh?

Weiß und Bergsport klingt nicht unbedingt nach einer besonders dauerhaften Kombination. In der Praxis ist das weniger problematisch als zunächst gedacht. Das Obermaterial nimmt Schmutz vergleichsweise schlecht an und lässt sich relativ einfach reinigen. Natürlich bleibt ein weißer Wanderschuh trotzdem nicht dauerhaft strahlend weiß.

Muss er aus meiner Sicht auch nicht. Ein Schuh, mit dem ich viel draußen unterwegs bin, darf irgendwann Gebrauchsspuren zeigen. Jeder Bergschuh erzählt schließlich seine eigene Geschichte.

Wem die Farbe nicht gefällt, der greift zur deutlich zurückhaltenderen grünen Farbvariation.

Reinschlüpfen und fast sofort loslaufen

Die vielleicht wichtigste Eigenschaft des Free Hiker 2 hat adidas glücklicherweise nicht verändert: Der neue Freehiker ist unfassbar bequem.

Eine lange Einlaufphase braucht es nicht. Ganz ohne Anpassung ging es bei meinem Test allerdings auch nicht: Am rechten Fuß entstanden auf den ersten Kilometern zunächst ein paar kleinere Druckstellen. Diese verschwanden jedoch recht schnell und spielten anschließend keine Rolle mehr.

Der Fuß sitzt satt im Schuh, ohne eingeengt zu werden. Der sockenartige Abschluss schmiegt sich eng an und trägt zusätzlich zum guten Sitz bei. Auch die neue Schnürung funktioniert hervorragend.

Statt klassischer Schnürsenkel kommt beim Ultra ein Schnellschnürsystem zum Einsatz. Das lässt sich unkompliziert bedienen und hält den Fuß zuverlässig in Position. Während meiner Touren musste ich nie nachjustieren, habe es pro forma vor Abstiegen trotzdem gemacht

Noch mehr Dämpfung als beim Free Hiker 2

Bei der Dämpfung legt adidas gegenüber dem ohnehin schon komfortablen Free Hiker 2 noch einmal nach. Und zwar deutlich. Die Sohle wirkt nicht nur optisch mächtiger. Auch beim ersten Schritt ist zu spüren, dass unter dem Fuß deutlich mehr passiert.

Der Schuh federt sehr angenehm ab und rollt ausgesprochen dynamisch. Gerade auf langen Wegen gefällt mir das hervorragend. Harte Forststraßen, lange Zustiege oder viele Höhenmeter bergab werden durch die starke Dämpfung spürbar angenehmer.

Gleichzeitig vermittelt der Schuh ständig das Gefühl, schneller laufen zu wollen. Das klingt zunächst etwas ungewöhnlich für einen Wanderschuh. Wer regelmäßig Trailrunning-Schuhe trägt, kennt diesen Effekt aber. Ein dynamischer Laufschuh dämpft die Bewegung nicht nur ab, sondern unterstützt auch das Abrollen.

Genau in diese Richtung geht der Freehiker 3 Ultra. Er fühlt sich ausgesprochen agil an und macht gerade bei einem etwas höheren Tempo richtig Spaß.

Ein Wanderschuh mit Trailrunning-Genen

Schon der Free Hiker 2 erinnert immer wieder an einen Trailrunning-Schuh. Beim Freehiker 3 Ultra wird dieser Eindruck noch stärker. Die ausgeprägte Dämpfung, das leichte Laufgefühl und die Dynamik beim Abrollen sorgen dafür, dass ich mit diesem Schuh fast automatisch schneller unterwegs bin.

Das bedeutet nicht, dass ich damit tatsächlich trailrunnen würde. Dafür gibt es speziellere Schuhe. Aber die Grenzen zwischen klassischem Wanderschuh, Speed-Hiking-Schuh und Trailrunning-Schuh werden zunehmend fließend. Und genau dort fühlt sich der Freehiker ausgesprochen wohl.

Continental-Grip: Die vielleicht wichtigste Konstante

Einer der Gründe, warum ich den Free Hiker 2 so gerne trage, ist seine Sohle. Vor allem auf Fels ist der Grip herausragend. Das gilt genauso für den Freehiker 3 Ultra.

Die Continental-Gummimischung vermittelt erneut sehr viel Vertrauen, und zwar nicht nur bei trockenen Bedingungen.

Auch auf nassem Fels konnte ich mich während meines Tests zuverlässig auf den Schuh verlassen. Gerade in Norwegen gab es ausreichend Gelegenheit, genau das auszuprobieren. Regen, feuchte Wege, nasse Steine und matschiger Untergrund gehörten regelmäßig dazu. Der Schuh zeigte sich dabei sehr berechenbar.

Natürlich besitzt auch eine gute Gummimischung Grenzen. Nasses Holz, Algen oder extrem glatte Steine bleiben entsprechend rutschig.

Innerhalb dessen, was ich von einem leichten Wanderschuh erwarte, gehört der Grip aber erneut zu den größten Stärken des Freehiker 3.

Breitere Sohle und stärkere Dämpfung

Die stärkere Dämpfung bringt allerdings nicht ausschließlich Vorteile. Je technischer die Tour wird, desto deutlicher fällt mir auf, dass der Freehiker 3 Ultra weniger direkt als der Free Hiker 2 ist.

Die Sohle ist höher und wirkt auch etwas breiter. Dadurch steht der Fuß weiter vom Fels entfernt. Bei normalen Wanderbewegungen spielt das praktisch keine Rolle. Bei kleinen Tritten, kurzen Kletterpassagen und technischen Steigen merke ich den Unterschied dagegen. Der Free Hiker 2 vermittelt hier etwas mehr Gefühl für den Untergrund.

Das macht den Freehiker 3 keineswegs grundsätzlich ungeeignet für anspruchsvollere Touren oder Klettersteige. Eine solche Bewertung hängt für mich zu stark von Erfahrung, Trittsicherheit und persönlichen Vorlieben ab.

Für mich funktioniert der Ultra auch in technischem Gelände gut. Geht es allerdings ausschließlich um möglichst viel Präzision beim Antreten auf Fels, gefällt mir der Free Hiker 2 etwas besser.

Das ist für mich der wichtigste Kompromiss, den die zusätzliche Dämpfung mit sich bringt.

Gore-Tex gegen norwegischen Regen

Beim Wetterschutz gab es während meines Tests ausreichend Gelegenheit für einen Praxiseindruck. Gerade bei leichten Wanderschuhen ist ein zuverlässiger Nässeschutz wichtig. Ein leichter und bequemer Schuh verliert schließlich einiges von seinem Komfort, sobald Feuchtigkeit ins Innere gelangt.

Der Freehiker 3 Ultra besitzt eine Gore-Tex-Membran und hielt die Füße dabei zuverlässig trocken. Norwegen lieferte reichlich Regen. Nasse Wiesen, längere Regenphasen und feuchte Wege bereiteten im Test gar keine Probleme.

Welche Größe beim Freehiker 3?

Die Größenwahl ist für mich bei adidas vergleichsweise unkompliziert. Wer bereits Schuhe der Marke besitzt, kann sich nach meiner Erfahrung sehr gut an der bekannten Größe orientieren. Dabei spielt es aus meiner Sicht keine Rolle, ob es bisher ein Sneaker, Fußballschuh, Laufschuh oder ein anderer Outdoor-Schuh war.

Meine bekannte adidas-Größe passte auch beim Freehiker 3 Ultra. 

Natürlich können unterschiedliche Fußformen trotzdem eine andere Größe erforderlich machen. Wer mit adidas-Schuhen bereits gute Erfahrungen gesammelt hat, besitzt damit aber einen brauchbaren Ausgangspunkt.

Für welche Touren eignet sich der adidas Terrex Freehiker 3 Ultra GTX?

Die große Stärke des Freehiker bleibt für mich seine Vielseitigkeit.

Sehr gut eignet sich der Schuh für:

  • klassische Wanderungen
  • Bergwanderungen
  • lange Tagestouren
  • schnelle Bergtouren
  • Speed Hiking
  • lange Zustiege
  • Reisen mit viel Bewegung
  • Touren bei wechselhaftem und nassem Wetter

Mit entsprechender Erfahrung sehe ich den Schuh außerdem bei:

  • anspruchsvolleren Bergwegen
  • einfachen Kraxelpassagen
  • technischen Steigen
  • Klettersteigen (max. bis Schwierigkeit C)

Weniger passend finde ich ihn dagegen für Gelände, in dem dauerhaft maximale Robustheit und Stabilität gefragt sind. Ein steiles Geröllfeld am Hauptalpenkamm dürfte zu den wenigen natürlichen Feinden des Freehiker 3 zählen. Für klassische Hochtouren oder steigeisenpflichtiges Gelände ist er ebenfalls nicht gedacht.

Wer bewusst einen steifen Bergschuh sucht, wird außerdem mit dem sehr dynamischen Charakter des Freehiker vermutlich weniger anfangen können.

Free Hiker 2 oder Freehiker 3 Ultra – welcher ist besser?

Nach vielen Touren mit dem Free Hiker 2 ist genau diese Frage für mich besonders interessant. Und die Antwort ist nicht ganz eindeutig.

Der Freehiker 3 Ultra ist besser bei:

Dämpfung:
Der neue Schuh ist noch komfortabler und federt harte Untergründe hervorragend ab.

Dynamik:
Er rollt extrem angenehm und animiert geradezu dazu, schneller zu gehen.

Langen Touren:
Je länger der Tag wird, desto stärker spielt die Dämpfung ihre Vorteile aus.

Wetterschutz und Abschluss:
Die Kombination aus Gore-Tex und sockenartigem Abschluss funktioniert sehr gut.

Schnürung:
Das Schnellschnürsystem ist unkompliziert und zuverlässig.

Der Free Hiker 2 gefällt mir besser bei:

Direktheit: Auf kleinen Tritten und bei Kletterbewegungen spüre ich den Untergrund etwas besser.

Technischem Felsgelände: Die etwas weniger voluminöse Sohlenkonstruktion wirkt hier präziser.

Und beim Grip?

Beide Schuhe sind auf Fels hervorragend. Die Continental-Sohle bleibt damit eine der wichtigsten Konstanten innerhalb der Freehiker-Serie.

Fazit zum adidas Terrex Freehiker 3 Ultra GTX

Musste adidas den Free Hiker 2 überhaupt verbessern? Aus meiner Sicht: nein. Der Free Hiker 2 ist weiterhin einer meiner absoluten Lieblingsschuhe und gehört für mich zu den vielseitigsten Bergschuhen, die ich in den vergangenen Jahren getragen habe. Und ich werde ihn auch weiterhin tragen.

Trotzdem gelingt adidas mit dem Freehiker 3 Ultra eine interessante Weiterentwicklung. Der neue Schuh ist noch komfortabler, noch stärker gedämpft und noch dynamischer. Gerade bei langen Wanderungen und schnellen Bergtouren macht sich das deutlich bemerkbar.

Hinzu kommen der hervorragende Continental-Grip und ein Gore-Tex-Wetterschutz, der während meines Tests auch bei reichlich norwegischem Regen zuverlässig funktionierte.

Den zusätzlichen Komfort erkauft sich der neue Freehiker allerdings mit etwas weniger Direktheit. Gerade bei kurzen Kletterpassagen und technischen Felsstellen gefällt mir der Free Hiker 2 deshalb teilweise sogar besser.

Das ändert wenig an meinem Gesamteindruck.

Der adidas Terrex Freehiker 3 Ultra führt genau die Eigenschaften konsequent weiter, die ich schon am Free Hiker 2 so schätze: leichtes Laufgefühl, enorme Vielseitigkeit, hervorragender Komfort und ein Charakter, der stärker an einen Trailrunning-Schuh als an einen klassischen Wanderstiefel erinnert.

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