Im Test: K2 Photokinetic – Blue – Durchblick garantiert

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Auf der ISPO 2013 hat K2 das Update der noch recht jungen Photokinetic-Skibrille vorgestellt. Ich durfte die Brille jetzt ein paar Tage unter die Lupe nehmen und ausgiebig testen.

K2 Photokinetic Blue © K2

K2 Photokinetic Blue © K2

Die Photokinetic ist das Flaggschiff unter den Skibrillen von K2. Die 2014er-Version für die aktuelle Saison kommt in etlichen Varianten daher. Eine komplette Übersicht gibt es bei K2. Ich habe die “Photokinetic – Blue” mit der “Gray Red Optic Mirror”-Linse ein paar Tage in Sölden bei recht unterschiedlichen Bedingungen getestet, so dass der Test also schonmal recht weitgefächert ist. Das einzige was fehlt, ist dichter Schneefall. Aber den Test* möchte ich ganz gern noch so weit wie möglich hinausschieben.

Design

Innere Werte? Blabla. Wie überall geht es auch erstmal um die äußeren Werte. Denn die stechen als erstes ins Auge und es kauft ja schließlich auch keiner eine hässliche Brille. Eine solche ist die Photokinetic auf jeden Fall nicht. Die “Blue” gefällt mir von allen sogar am besten. Aber auch die anderen Varianten in rot, orange, schwarz und gelb/grün sehen nicht schlecht aus, letztlich sind alle in erster Linie aber Geschmackssache. Verzichten könnte ich auf die beiden Bügel links und rechts am Rand der Brille, da die eigentlich keinen Nutzen haben und die Brille so unnötig breiter machen. Aber stören tut es auch nicht und daher kann man sicher gut damit leben.




Passform

Nach dem Anschauen folgt natürlich das Anprobieren. Dank den dreilagigen Schaumschichten mit der Fleece-Auflage (das nennt sich dann “Triple-Layer Fleece-lined Face Foam”) fühlt sich das erstaunlich gut an. Anfangs drückte mir die Brille leicht auf die Nasenflügel. Straps verstellt und siehe da: Keine Probleme mehr. Und: Sie sitzt so perfekt wie noch keine Brille zuvor und fühlt sich sehr sehr angenehm an und stört quasi nie, was ich bei meinem Vorgänger nicht behaupten kann.

Durchblick

Die Photokinetic bietet bei allen Modellen ein dem Winkel des Auges nachempfundenes Sichtfeld. Dadurch soll sie ein größtmögliches Sichtfeld bieten. Und in der Tat: Das Sichtfeld ist geradezu riesig und kein Rahmen ist beim Fahren auf Piste oder Tiefschnee im Weg. Für den Durchblick sorgen Linsen von Carl Zeiss, die aus Polycarbonat gefertigt sind. Dazu kommen eine extraharte Beschichtung und die sogenannte Ri-Pel-Beschichtung, die dafür sorgen, dass die Linse kratzfest ist und sich Schmutz und Wasser leichter entfernen lassen. Beschlagen tut die Brille auch nicht, allerdings habe ich sie auch noch nicht höheren Temperaturunterschieden ausgesetzt, so dass ich darüber nicht abschließend urteilen kann.

Die “Gray Red Optic Mirror”-Linse ist laut K2 vor allem für teilweise bedecktes Wetter und “mittleres” Sonnenlicht (was auch immer das sein soll) gedacht. In der Praxis habe ich sie bei strahlendem Sonnenschein genutzt und auch bei stark bewölktem Himmel. Die Sicht war überwiegend Bank fantastisch. Vor allem vom Durchblick bei eher dunklen Verhältnissen war ich begeistert, denn meine vorherige Brille lieferte bei wolkenbedecktem und etwas dunklerem Himmel keine Konturen mehr. Allerdings sind auch dem Grenzen gesetzt. Zieht es vollends zu und das Licht wird immer diffuser kann auch die Brille nicht mehr für perfekte Sicht sorgen.

Dafür gibt es dann auch entsprechend andere Linsen, die für derartige Bedingungen gedacht sind. Mir scheint die “Gray Red Optic Mirror”-Linse jedenfalls eine sehr gute Allround-Linse zu sein, die man bei wechselnden Bedingungen gut tragen kann. Für die “Photokinetic – Blue” gibt es noch die “Blue Gray Methane”-Linse, die für starkes Sonnenlicht geeignet ist. Auch die anderen Linsen der anderen Modelle würden theoretisch passen. Ein Wechsel ist zwar eigenhändig möglich. Allerdings liefert K2 Ersatzlinsen nur im Falle einer Beschädigung. Aber mit gutem Zureden beim Händler des Vertrauens bekommt man vielleicht auch eine andere Linse, um ein auf verschiedene Bedingungen vorbereitet zu sein.

Fazit

Die Photokinetic von K2 ist eine hervorragende Skibrille und ich habe nichts zum Meckern entdecken können. Sie bietet einen sehr guten Durchblick bei unterschiedlichen Bedingungen und ist daher für einen Großteil der Skitage bestens geeignet. Die Brille gibt es für ca. 110 bis 120 € im Fachhandel, u.a. auch bei Bergzeit und Amazon. Bei Sport Scheck gibt es das Nachfolgemodell der 2015er-Saison. Im Lieferumfang ist auch eine Hülle enthalten, die auch als Brillenputztuch dient. Falsch machen kann man mit ihr jedenfalls gar nichts!

*K2 hat mir die Photokinetic Blue kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.


Letzte Änderung: 15. Dezember 2016

6 Antworten zu " Im Test: K2 Photokinetic – Blue – Durchblick garantiert "

  1. […] ich in diesem Winter schon ein paar Mal die Photokinectic von K2 ausführlich testen durfte, folgte nun eine knappe Woche ausführliches Testen der I/O aus dem […]

    • Marco sagt:

      Da kann man mal sehen wie unterschiedlich die Geschmäcker sind.
      Mir gefällt die Farbe der Brillengläser, überhaupt ist die Brille sehr zu empfehlen.

  2. Tobse sagt:

    Ich bin die letzte Saison mit Photokinetic Skibrille gefahren und bin mehr als zufrieden. Besonders bei starker Sonne möcht ich nicht mehr darauf verzichten. Viel besser als meine alte Skibrille von Uvex

  3. Pete sagt:

    Die K2 Photokinetic ist eine super Skibrille, die selbst bei schlechter Sicht einen guten Eindruck hinterlassen hat. Die Funktionalität der Skibrille ist super.

  4. Raphael Ra. sagt:

    Teuer, das Geld aber Wert. Der Testbericht ist zutreffend geschrieben. Mir gefällt nur die Farbe der Gläser nicht ganz so gut.

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