Kössens Peternhof: Wo Robin Hood mal Pause macht

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Im schönen Kaiserwinkl steht nur einen Steinwurf von der deutschen Grenze der Peternhof. Wir waren ein Wochenende dort und haben das Hotel unter die Lupe genommen.

Der Peternhof in Kössen: Wo Robin Hood mal Pause macht © Gipfelfieber

Der Peternhof in Kössen: Wo Robin Hood mal Pause macht © Gipfelfieber

Nur etwas über eine Stunde von München entfernt, quasi vor den Toren der Stadt also, tauchen wir für ein Wochenende ab in die Bergwelt des Kaiserwinkls. Das Ziel: Das 4-Sterne-Superior Hotel Peternhof in Kössen. Wobei in Kössen auch nicht ganz stimmt. Vielmehr ist der Peternhof mit seinem riesigen Gebäudekomplex schon fast ein eigener Ortsteil, ein ganzes Stück von dem kleinen Örtchen am Fuße des Kaisergebirges und nur einen Steinwurf von der deutschen Grenze entfernt.




Der Ausblick von hier oben scheint wunderbar, auch wenn wir im Dunkeln erst einchecken, lässt sich das schon erahnen. Und nachdem wir das Zimmer bezogen und beim Abendessen noch etwas geschlemmt haben, klappen auch bald die Augen zu. Am nächsten Morgen bestätigt sich das Vermutete. Gardinen zurück und der Zahme und Wilde Kaiser wissen sich gekonnt in Szene zu setzen:

Touren rund um den Peternhof

Rund um das Hotel bieten sich einige Touren in nahezu allen Schwierigkeiten an. Wer es herausfordernd mag, fährt ein paar Kilometer hinüber auf die deutsche Seite nach Reit im Winkl. Hier startet mit nur einem kurzen Zustieg der anspruchsvolle Klettersteig am Hausbachfall. Wer`s gemütlicher mag, wandert in Sichtweite des Wasserfalls auf dem Wanderweg bis nach oben. Noch mehr Tourenvorschläge gibt`s hier.

Fordernd wird es auch beim Nordic Walking mit den hauseigenen Trainern, die, nachdem wir eine kurze Technikschulung bekommen, eine flotte Sohle auf den Wegen rund um den Peternhof hinlegen.

Im Winter gibt es nicht weit entfernt, einige Loipen zu erkunden und auch das Skigebiet von Kössen ist in wenigen Minuten erreicht.

Auf den Spuren Robin Hoods

Bogenschießen © Gipfelfieber

Bogenschießen © Gipfelfieber

Ein richtiges Schmankerl wartet im Wald unterhalb des Hotels. Mit Pfeil und Bogen bewaffnet, kann man hier nämlich auf Großwildjagd gehen, das im Wald an etlichen Stellen anzutreffen ist. Aber keine Sorge, der Hirsch und die Wildsau für das (hervorragende!) Abendessen werden hier nicht erlegt. Für Bogenschützen wurde der Wald mit originalgetreuen Zielen ausgestattet, die sich überall im Wald verstecken und so vermeintlich echte Ziele bieten.

Das Glück dieser Erde…

…liegt auf dem Rücken der Pferde. Zurück im Hotel geht es Schlag auf Schlag weiter und noch mehr Robin-Hood-Feeling kommt auf. Ein Besuch im hauseigenen Stall mit seiner Pferdezucht steht auf dem Programm. Ein kurzer Plausch mit dem Chef und schon sitzen wir im Sattel und erkunden die Umgebung diesmal bei einem Ausritt auf den schicken Haflingern.

Wellnessen auf über 3000 Quadratmetern

Spabereich © Hotel Peternhof/Tirol/A

Spabereich © Hotel Peternhof/Tirol/A

Irgendwann ist dann aber auch genug und nach dem anstrengenden Teil steht ausschließlich Erholung auf dem Programm. Wer mag lässt sich massieren. Wem das nicht genügt, der schwitzt in den Dampfbädern und Saunen, schwebt im Whirlpool davon, döst auf den Liegen einfach vor sich hin oder dreht doch noch eine Runde in den Schwimmbecken. Die Größe des Wellnessbereichs überfordert da schon fast und ist an einem einzelnen Wochenende wahrscheinlich gar nicht komplett zu erkunden.

Fazit

Der Peternhof ist ein Hort zum Wohlfühlen, zum Entspannen und zum Erleben gleichermaßen. Bei gutem Wetter vor der Tür mit Actionprogramm, bei Schlechtwetter lässt sich im riesigen Wellnesstempel die Zeit sinnvoll vertreiben. Ein Wochenende ist eigentlich zu kurz und im Peternhof viel zu schnell schon wieder vorüber. Mindestens ein verlängertes sollte es daher schon sein.

*Wir wurden für ein Wochenende in das Hotel eingeladen. Unsere Meinung bleibt davon unbeeinflusst. 


Letzte Änderung: 5. Dezember 2016

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