Im Test: Gregory Z30 Rucksack

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Die Marke Gregory steht seit jeher für Rucksäcke, die ein treuer und zuverlässiger Begleiter auf Touren in den Bergen sind. Ich habe mir den Gregory Z30 mal genauer angeschaut und ein paar Gedanken dazu niedergeschrieben.

Im Test: Gregory Z30 Rucksack © Gipfelfieber.com

Im Test: Gregory Z30 Rucksack © Gipfelfieber.com

Erst vor ein paar Wochen durfte ich ja die Leki Cristallo Trekkingstöcke auf Einladung von Bergfreunde.de ausführlich testen. Nun durfte ich erneut am Testprogramm teilnehmen und einen Rucksack unter die Lupe nehmen. Denn Rucksäcke kann man nie genug haben. Einen großen Rucksack für Backpacking und Mehrtagestouren. Etliche Rucksäcke, die für alles mögliche dienen. Einen Airbag-Rucksack von Mammut zum Snowboarden. Und nun also den Z30 Trekkingrucksack von Gregory für anspruchsvollere Tagestouren.




Der Gregory Z30 – Zahlen und Fakten

Bildquelle: © Gregory

Bildquelle: © Gregory

Wichtig ist mir bei einem Daypack, dass es genügend Stauraum bietet, um auch mal ein Klettersteigset mitführen zu können. Zudem muss Platz für eine Jacke und einen Fleece sein, um auch auf plötzliche Wetterumschwünge entsprechend reagieren zu können. Rucksäcke unter einem Volumen von 20 Liter scheiden somit quasi von selbst aus. Den Gregory Z30 gibt es in den Größen M mit 28,5 l Volumen und L mit 30,5 l. Ich war mit der kleineren Variante unter anderem auf dem Königsjodler am Hochkönig unterwegs und bin vom Platzangebot hinreichend überzeugt worden.

Der Z30 gliedert sich in vier verschiedene Fächer. Ganz oben ein kleineres Fach für Kartenmaterial, Essen und was man sonst alles während einer Tour schnell griffbereit haben möchte. Es folgt ein geräumiges Hauptfach mit einem weiteren kleinen Fach für Portmonnaie oder andere Dokumente. Im Hauptfach ist nicht nur genügend Platz für Klettersteigset, Fleece und Regenjacke. Gut gepackt, ist auch Platz für einen Hüttenschlafsack und Wechselklamotten für eine Hüttennacht. Auch ein Trinksystem mit einem Volumen von 2 Litern hat reingepasst. Für viel mehr ist im Hauptfach der M-Version allerdings kein Platz.

Reicht aber auch. Denn das war schon mehr als man für einen Tagestourenrucksack erwarten kann. Es gibt noch ein Fach, welches sich außen befindet. Hier kann man gut noch ein paar kleine Sachen verstauen. Je nachdem wie viel man ins Hauptfach gepackt hat, ist dort mehr oder eben weniger Platz. Ganz vorn gibt es noch ein Fach, wo auch Platz für Kleinigkeiten (z.B. Handschuhe, Wechsel-Shirt) ist.

Nützliche Gimmicks

Nachdem das mit dem Stauraum also schonmal gut ist, ist es Zeit, ein paar andere Gimmicks hervorzuheben, die der Gregory Z30 noch bietet. Wie oben schon erwähnt, hab ich ein Trinksystem im Rucksack verstaut. Das wäre wenig sinnvoll, wenn man es dann nicht nutzen könnte. Kann man aber. Denn der Rucksack bietet links und rechts zwei Durchlässe, wo der Schlauch des Systems durchgesteckt werden kann. Draußen kann man den Schlauch am Schultergurt befestigen, so dass das lose Ende nicht störend umherbaumelt.

Ebenfalls wichtig: Möglichkeiten, um außen Sachen zu befestigen. So kann man außen problemlos einen Helm festmachen, aber auch für Trekkingstöcke ist Platz, wenn man sie mal nicht braucht. Zudem gibt es links und rechts die Möglichkeit, Trinkflaschen in einer kleinen Netztasche unterzubringen. Weiterhin sehr positiv: Am Hüftgurt gibt es auch jeder Seite eine kleine Tasche, die sich eignet, um dort das Handy unterzubringen. Allerdings: Smartphones, die größer als das iPhone 5 dürften nicht dort hineinpassen. Zudem ist das Smartphone dort nicht wettergeschützt.

Die Belüftung

Erwähnenswert ist auch das Belüftungssystem. Wer kennt es nicht? Nach wenigen Metern im steilen Aufstieg rinnt einem am Rücken das Wasser herunter, da der Rucksack direkt am Rücken anliegt. Der Gregory Z30 Trekkingrucksack hat dagegen ein ausgeklügeltes Belüftungssystem: Ein Netz verhindert, dass er direkt am Rücken anliegt und so sich das fiese Gefühl, wenn man den Rucksack nach einer Pause wieder aufsetzt, nicht einstellt.

Kaufen

Das aktualisierte Modell des Gregory Z30 ist unter anderem bei Amazon erhältlich:

Fazit

Der Gregory Z30 ist ein kompakter Trekkingrucksack, der sich für Ein- und auch für Zweitagestouren perfekt eignet. Die wichtigsten Sachen sind so immer dabei. Für Befestigungsmöglichkeiten ist auch hinreichend gesorgt, so dass der versierte Bergsteiger mit dem Gregory Z30 gut beraten ist.

Hier gibt es die aktualisierten Modelle zu kaufen:


Letzte Änderung: 16. Dezember 2016

2 Antworten zu " Im Test: Gregory Z30 Rucksack "

  1. […] eine kleine Herausforderung. Der Rucksack hat im Rücken kein stabiles Tragesystem wie etwa der Gregory Z30, sondern das sogenannte BioSync-System (dazu später mehr), was ohne eine stabile Rückenfront […]

  2. […] von uns getestet: Der Gregory Z30 und der Gregory […]

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