Skifahren wie vor 100 Jahren: Nostalgie pur

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Einen spannenden Einblick in die Anfänge des Skifahrens gibt die Reportage des BR “Skifahren wie vor 100 Jahren” mit Max Schmidt. Unser Outdoor Film der Woche.

Skifahren wie vor 100 Jahren: Nostalgie pur © Gipfelfieber
Skifahren wie vor 100 Jahren: Nostalgie pur © Gipfelfieber

Mit weit geöffneten Augen gepaart mit einem ungläubigem Staunen steht Max Schmidt im Bayerischen Skimuseum in Bayerisch Eisenstein. Inmitten des Bayerischen Waldes an der Grenze zu Tschechien zeigt die Ausstellung wie das Skifahren bereits Ende des 19. Jahrhunderts von Jägern und Förstern regelmäßig praktiziert wurde, um sich im Winter besser fortbewegen zu können.

Aber erst mit Beginn des 20. Jahrhunderts verbreiteten sich die zwei Bretter an den Füßen immer weiter und aus dem ursprünglich einfachen Fortbewegungsmittel entwickelten sich mehrere sportliche Disziplinen über das alpine Skifahren über Biathlon bis hin zum Skispringen.

Der Schauspieler Max Schmidt hat sich für den Bayerischen Rundfunk im Jahr 2018 auf Spurensuche in die Tiefen Niederbayerns begeben und gibt in dieser spannenden Dokumentation Einblicke in die Anfänge des Skifahrens.

Schwere Lederschuhe, lange Holzbretter, die noch längst keine Stahlkanten hatten und Riemenbindungen. So sah das Equipment vor einhundert Jahren noch aus, das sich Max Schmidt nicht nur anschaut, sondern auch ausprobiert. Beim Telemark, das sich heute wieder wachsender Beliebtheit erfreut, kann der Schauspieler und Moderator samt Stemmbogen gleich zeigen aus welchem skifahrerischen Holz er geschnitzt ist.

Als Highlight wartet am Ende das Nostalgie Skirennen in St. Englmar, das nur alle drei Jahre stattfindet und 2021 am Faschingsdienstag mit hunderten Teilnehmern wieder durchgeführt wird.

Das Ergebnis sind beeindruckende Einblicke in die Anfänge des Skifahrens, garniert mit einer Prise Humor. Prädikat: Sehr sehenswert.

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