Trekkinghose für den Winter: Schöffel Trenton

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Der Winter vor der Tür, aber keine entsprechende Hose zum Schneeschuhwandern parat? Ob die Schöffel Trenton-Trekkinghose im Test überzeugt hat?

Trekkinghose für den Winter: Schöffel Trenton © Gipfelfieber

Trekkinghose für den Winter: Schöffel Trenton © Gipfelfieber

Vielen reicht im Winter beim Tourengehen oder Schneeschuhwandern eine normale Softshellhose. Gehen die Temperaturen allerdings weit unter die Null-Grad-Grenze kann es damit schon etwas frisch werden und eine Hose mit zusätzlicher Thermoisolierung ist nötig. Wie macht sich die Trenton des deutschen Traditionsunternehmens Schöffel im Test?

Material

Die Schöffel Trenton besteht aus Nano-Pel, einem 96 %igen Polyamid- und 4 % Elasthangewebe, welches besonders schmutz- und wasserabweisend sein soll. Durch die behandelte Oberfläche soll sich selbst extremer Dreck nicht mit der Oberfläche verbinden sollen, so dass er besonders leicht zu entfernen ist. Innen ist die Hose bis unterhalb der Knie mit einem Meshfutter versehen, was für zusätzliche Isolierung bei kalten Temperaturen sorgen soll.

Einsatzbereich

Bei anstrengenden Unternehmungen und Temperaturen im Plus-Bereich ist die Schöffel Trenton nicht die richtige Wahl. Denn dann wird es in der Hose viel zu warm und die entstehende Feuchtigkeit kann nicht mehr richtig vom Körper wegtransportiert werden. Senkt sich das Thermometer dagegen unter Null, oder geht man bei frischen Temperaturen eine leichte Tour, die wenig Anstrengung mitbringt, kann man gut zu der Thermohose greifen. Auch für den Gang auf den Weihnachtsmarkt mag sie der ein oder andere wählen. Ich favorisiere hierfür aber doch weiter den Glühwein, um mich warm zu halten.




In der Praxis

Unterwegs liefert die Schöffel Trenton genau das, was sie soll. Und das ist in erster Linie Wärme. Bei anstrengenden Touren kann es wie schon angemerkt schnell schon zu warm werden, daher macht sie wirklich erst bei richtig kalten Bedingungen wirklich Sinn. Bei einer Wanderung in Nordschweden Ende Januar konnte sie den -33 Grad mit zusätzlicher Thermounterwäsche noch standhalten. Allerdings verwandeln sich die Füße nach kurzer Zeit zu Eisklumpen, so dass man trotzdem schnell zurück ins Warme flüchten sollte.

Auch sonst macht die Hose eine gute Figur. Die beiden Hosentaschen bieten ausreichenden Platz und am rechten Bein wartet noch eine größere Tasche, wo sich auch problemlos eine Karte verstauen lässt. Am Beinabschluss gibt es jeweils Kordeln, die zugezogen keinen Schnee von unten eindringen lassen, wobei man mit zusätzlichen Gamaschen sicher besser bedient ist.

Mit eindringender Feuchtigkeit hatte ich bisher keine Probleme. Mit Schnee und Schmelzwasser kam das Obermaterial sehr gut zurecht.

Preis/Nachfolger

Bei den Outdoor Hosen direkt bei Schöffel lässt sich die Trenton zumindest online nicht mehr finden, allerdings ist sie noch in diversen anderen Shops erhältlich. Die Preise variieren dabei zwischen 60 und 95 €, womit die Hose eher im günstigen Mittelfeld angesiedelt ist.

Mittlerweile gibt es von Schöffel auch das Nachfolgemodell „York„, das die gleichen Eigenschaften und eine weitere Farbvariante mit bringt. Kostenpunkt: 99,95 €.

Fazit

Getreu dem Motto, dass es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Ausrüstung gibt, ist die Schöffel Trenton-Hose die richtige Wahl, wenn es draußen richtig zapfig kalt ist und man aber trotzdem vor die Tür und in die Natur will. Frieren tut man mit der Hose so schnell jedenfalls nicht. Es sei denn man macht stundenlange Unternehmungen im winterlichen tiefgefrorenen Lappland.


Letzte Änderung: 5. Dezember 2016

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