Im Kurztest: Salomon XLT Snowboard

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Das XLT Snowboard ist eines der Aushängeschilder von Salomon. Ich konnte es einen Tag fahren und mich ein wenig mit seinen Fahreigenschaften auf und neben der Piste vertraut machen. Der Kurztest.

Im Kurztest: Salomon XLT Snowboard © Gipfelfieber.com

Im Kurztest: Salomon XLT Snowboard © Gipfelfieber.com

Seit ein paar Jahren bin ich jetzt mit meinem Burton Custom Flying-V unterwegs und ich liebe das Teil. Verspielt, groovig, extrem drehfreudig, im Powder zu Hause.

Für ein paar Stunden habe ich nun das Salomon XLT der aktuellen Saison unter den Füßen gehabt und es auf der Skipiste und im Gelände testen können.

Die Fakten

Das Salomon XLT ist ein Camber-Board (hier wird ausführlich auf die Unterschiede von Camber, Rocker und Co eingegangen) und insgesamt recht klassisch ausgestattet. Es wird als All-Mountain-Board deklariert, ist also auf und neben der Piste genau richtig. Mit 649 € ist es in der gehobenen Preiskategorie angesiedelt.




Das Design

Das Design ist natürlich Geschmackssache, aber das XLT gefällt mir richtig gut, weil es schlicht und dezent ist. Die Zeit der abgespacten Grafiken auf den Boards scheint vorüber zu sein, worüber ich nicht unglücklich bin. Zurückhaltend mit einer schwarzen Musterung oben und einer roten Musterung unten und dem Salomon-Schriftzug reichen völlig aus.

Auf der Piste

Dass das Board vor allem für die Piste gedacht ist, merkt man direkt, wenn man es fährt. Egal ob leicht zermatscht oder etwas eisig: Die Kante vom Salomon XLT greift zu. Nur einmal legt es mich bei einem vereisten Steilstück kurz hin. Die Kante meines Rocker-Camber-Boards hätte mich da schon zig mal eher verlassen.

Dadurch dass das XLT sehr steif, braucht es auch etwas mehr Kraft. Aber: Dafür bietet es Halt, auch wenn man mal etwas schneller unterwegs ist, wo ein Rocker-Snowboard leicht anfängt zu schwimmen.

Im Tiefschnee

Auch neben der Piste kommt man gut mit dem Salomon XLT klar. Aber die Steifheit des Snowboards geht natürlich zu Lasten der Verspieltheit, wobei sich der Radius zum Custom Flying-V nur geringfügig unterscheidet. Trotzdem macht das Fahren Spaß. Auch hier gilt: Es ist extrem stabil, auch bei höheren Geschwindigkeiten, man braucht aber etwas mehr Kraft und es verzeiht weniger leicht Fehler.

Als Tourenvariante

Mehr und mehr Snowboarder wollen in den letzten Jahren den Skitourengehern nicht allein die Hänge fernab der Skigebiete überlassen (inkl. mir) und so gibt es mehr und mehr Splitboards. So auch hier: Vom Salomon XLT gibt es ebenfalls eine Splitboardvariante.

Fazit

Wer es schnell mag und trotzdem stets eine stabile Rückmeldung des Snowboards haben möchte, ist mit dem Salomon XLT gut bedient. Es bietet sehr guten Kantenhalt, ist dafür aber neben der Piste weniger verspielt und weniger drehfreudig.


Letzte Änderung: 6. Dezember 2016

2 Antworten zu " Im Kurztest: Salomon XLT Snowboard "

  1. Raimund Popp sagt:

    für was steht eigentlich dann das XLT
    übrigens ist es ein guter Bericht von Dir, denn er zeigt die klaren Vor und Nachteile an.

    • Andreas sagt:

      Freut mich, dass er dir gefällt. Ist natürlich immer extrem subjektiv.
      Für was das steht? Keine Ahnung. Konnte auf die Schnelle nichts dazu finden. Ich tippe, das ist ein Name ohne jedwede Bedeutung.

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